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Global Markets Sunday News
2025 – a thoroughly rewarding year
Metals, stocks, bonds: all of these asset classes yielded returns in 2025. In an unstable geopolitical environment, precious metals performed best. Silver was the biggest winner, with a gain of 148%. Global equities rose for the third year in a row – but this time with US stocks underperforming. Against the backdrop of falling central bank interest rates, bonds recorded their best year since 2020.
The stars of 2025
Abivax (1.681%): Significant clinical progress with the drug candidate Obefazimod and increased investor interest—fueled in part by the hotly debated possible takeover by American giant Eli Lilly—sent the biotech stock through the roof. After years of stagnation, the French biotechnology industry is experiencing a renewed upswing thanks to Abivax, whose valuation is now close behind that of Ipsen.
Fresnillo (436%): The mining company is one of the stock market stars of the year, as its focus on gold and silver allowed it to benefit from two of the highest-yielding investments of 2025. The price of a troy ounce of silver in particular rose by 148% over the past year. The precious metal is also indispensable as an industrial metal for high-performance chips.
EchoStar (+374%): Nach einer Beinahe-Insolvenz erholte sich der Satellitenbetreiber dank massiver Lizenzverkäufe an AT&T und SpaceX, mit denen das Anlegervertrauen wiederhergestellt und die Finanzlage saniert werden konnte. Zugute kamen dem Titel darüber hinaus die indirekte Beteiligung an SpaceX und die Aussicht auf dessen möglichen Börsengang.
Micron (+239%): Der Hersteller von Speicherchips und -lösungen profitierte von einem außergewöhnlichen Zyklus, der durch den Boom bei Rechenzentren und agentenbasierter KI getragen wurde. Dieser kurbelt die Nachfrage nach Speicherchips an und lässt die Margen in die Höhe schnellen. Dank dieser Dynamik könnte sich der Konzern auch auf längere Sicht von der historischen Zyklizität der Branche abkoppeln.
Renk (+192%): Wir haben die Aktie des deutschen Industriekonzerns ausgewählt, doch profitierten sämtliche Titel, die direkt oder indirekt mit dem Rüstungssektor in Verbindung stehen, von den Zusagen der europäischen Regierungen, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Der Rückzug der USA und der Krieg in der Ukraine haben den Bedarf noch einmal verstärkt. Auch Rheinmetall, Saab, Rolls-Royce, Thales, Exosens und Exail haben im Jahr 2025 stark von dieser Entwicklung profitiert.
Hochtief (+160%): Dem deutschen Baukonzern kam der Paradigmenwechsel in Berlin zugute, denn die Bundesregierung plant neben höheren Verteidigungsausgaben auch umfassendere Investitionen in die Infrastruktur. Hochtief schließt damit das dritte Jahr in Folge mit einem starken Kursanstieg ab, nachdem die Entwicklung von 2018 bis 2022 über fünf Jahre rückläufig gewesen war.
Société Générale (+153%): Nach Jahren der Underperformance erholte sich die Aktie deutlich – im Gleichklang mit dem gesamten europäischen Bankensektor, der einen glänzenden Auftritt hinlegte. Mit einem Plus von 53,2% ohne Dividenden ist der Stoxx Europe 600 Financial Services Index der renditestärkste Index des Jahres 2025. Im Falle der Société Générale trug auch der vom Markt als überzeugend bewertete Transformationsplan zum Kursplus bei.
Siemens Energy (+139%): Der deutsche Mischkonzern hat seine angeschlagene Energiesparte wieder erfolgreich auf Kurs gebracht. Die größte Dynamik entstand allerdings aus dem Engagement des Unternehmens im boomenden Bereich der künstlichen Intelligenz: Siemens Energy ist einer der letzten verbleibenden Anbieter von Großanlagen zur Energieerzeugung für Rechenzentren
Flops of the year 2025
Orsted (-62%): 2025 was an annus horribilis for the Danish wind power champion, which had to contend with the Trump administration’s attacks on renewable energies. Washington called into question offshore wind power projects that were already at an advanced stage, forcing Orsted to go to court and attempt to reverse the decisions. In addition, the company was forced to undertake a massive capital increase in order to limit losses and cope with increased financing costs.
WPP (-59%): The advertising group is suffering from disappointing operating performance, ongoing pressure on marketing budgets, and concerns that the growing prevalence of AI could weaken its business model in the long term. Unlike Publicis, WPP is lagging behind in its digital transformation, which has led to extremely weak share price performance.
Puma (-49%): Der Sportartikelhersteller veröffentlichte gleich reihenweise Gewinnwarnungen und litt gegenüber seinen größeren Mitbewerbern Nike und Adidas unter mangelnder Marktdynamik. Für letztere läuft es allerdings auch nicht gerade rund. Selbst das wiederholte Gerücht einer Übernahme durch das chinesische Unternehmen Anta Sports reichte nicht aus, um das Börsenimage des deutschen Konzerns aufzupolieren.
Novo Nordisk (-48%): Everyone assumed that the Danish pharmaceutical company would be able to take off thanks to its duopoly with Eli Lilly in the weight loss drug market. But then the company suddenly stumbled. The figures were nowhere near as impressive as expected, and the US government threw a spanner in the works, as it wants to push down prices and strengthen national champions.
Strategy (-47%): For the tech company, which is heavily focused on Bitcoin, 2025 saw a continued decline, mainly as a result of the downward trend in cryptocurrencies, strong selling pressure, and a share price that remained below the key moving averages, suggesting a sustained downward trend. Despite massive Bitcoin purchases, strengthened liquidity, and initiatives in the field of artificial intelligence, the market continues to focus on the risk associated with crypto assets and the high volatility of the business model.
Lululemon (-45%): The premium sportswear brand had a difficult year, marked by a series of warnings regarding sales and margin growth. The background to this is a change in consumer behavior, as consumers have become more price-conscious despite increasing footfall. The market punished the slowing momentum of the former growth stock, intensified competition, and uncertainties regarding strategy and leadership.
Sodexo (-45%): The group paid the price for declining business in North America. Organic growth there came under pressure and margins were less reliable to predict. According to analysts, massive investments are likely to be necessary under the leadership of a new CEO in order to turn the tide. A corresponding transformation plan is still pending.
Wolters Kluwer (-45%): Als defensiver Wert par excellence wurde der Verlag von der Besorgnis im Hinblick auf die KI eingeholt, die als potenzielle Bedrohung für sein Mehrwertgeschäft betrachtet wird. Das Management unternahm alles, um Wolters Kluwer dank der unternehmenseigenen KI-Lösungen und des Status als vertrauenswürdiger Dritter als unverzichtbaren Akteur darzustellen. Doch überwogen im Jahr 2025 die Befürchtungen.
Diageo (-37%): Ein schwarzes Jahr für Spirituosen, die unter nachlassender Nachfrage, einem sich verschlechternden Produktmix und den aufkommenden Abnehmmedikamenten litten, die zu einem Wandel der Präferenzen und Bedürfnisse der Verbraucher führen. Zu beachten ist auch, dass die Lebensmittelunternehmen nicht mehr unter dem Deckmantel der galoppierenden Inflation erhebliche Preiserhöhungen durchsetzen konnten, wie dies noch nach der Corona-Pandemie möglich gewesen war
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Energie: Der Preis von Rohöl verzeichnete infolge des Überangebots 2025 einen kräftigen Rückgang. Trotz zahlreicher geopolitischer Spannungen bestimmten die Sorgen über den Angebotsüberschuss die Richtung. Die zwei weltweit wichtigsten Referenzsorten Brent und WTI verbilligten sich 2025 um 18,60% bzw. 20%. Grund für diesen Preisverfall war die Angebotsentwicklung. Die Ölallianz OPEC+ hat ihre Fördermenge seit April 2025 um 2,9 Millionen Barrel pro Tag angehoben, und die Förderung in den USA verharrt auf hohem Niveau. Gleichwohl gab es 2025 starke geopolitische Turbulenzen. Die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten bedrohten die Lieferketten. So führten im Juni die Spannungen zwischen Iran und Israel zu Störungen in der Straße von Hormus. Außerdem ordnete US-Präsident Donald Trump vor Kurzem eine Blockade von Exporten aus Venezuela an. All diese Ereignisse bewirkten allerdings nur kurzzeitige Ausschläge. Nach Ansicht der Marktteilnehmer macht das weltweite Angebot diese Risiken durchaus wett. Vor allem, da der Markt bis dato noch niemals mit echten Versorgungsengpässen konfrontiert war.
Edelmetalle: Im Gegensatz zu Rohöl erzielten Edelmetalle 2025 historische Wertentwicklungen. An die Spitze setzte sich Silber mit einem Preissprung von 147%, der durch die Doppelfunktion des Edelmetalls als Fluchtwert und Industrierohstoff begünstigt wurde. Die Nachfrage ist aufgrund des erhöhten Bedarfs für Solarmodule und Elektronik weiterhin hoch. Die Aufnahme von Silber in die Liste kritischer Mineralien in den USA hat das Interesse der Anleger ebenfalls verstärkt. Gleichzeitig wirken sich die geringen Bestände und das unzureichende Angebot auf die Preise aus. Auch Gold entwickelte sich 2025 außergewöhnlich gut und verteuerte sich im Jahresverlauf um 64,60%. Dies ist das kräftigste jährliche Plus des Edelmetalls seit über 40 Jahren. Mehrere Faktoren schürten diese Aufwärtsbewegung: Erstens der schwächere US-Dollar, der Gold für Anleger in anderen Währungen attraktiver macht. Zweitens die Notenbanken, die massiv Gold gekauft haben, um ihre Reserven zu diversifizieren und die Abhängigkeit vom US-Dollar zu verringern. Im Übrigen untermauern die anhaltenden internationalen Spannungen den Status des Metalls als sicherer Hafen. Die wie erwartet beschlossenen Zinssenkungen stützen weiterhin den Preis, da Gold keine laufenden Erträge abwirft und somit von einem Niedrigzinsumfeld profitiert.
Industriemetalle: Kupfer bestätigt seine zentrale Rolle in unseren modernen Gesellschaften. Das “Barometer” der Weltwirtschaft verteuerte sich um 43% auf 12.510 USD je Tonne in London (Spotpreis). Zwei strukturelle Treiber heizen die Nachfrage an: zum einen der Bau von Rechenzentren für künstliche Intelligenz (KI), zum anderen der Ausbau von erneuerbaren Energien. Auf der Angebotsseite wurde die Produktion durch schwere Unfälle in Minen in Indonesien, der Demokratischen Republik Kongo und in Chile unterbrochen. In diesem Kontext kann das weltweite Angebot kaum die Nachfrage decken. Auch die politische Lage in den USA spielte eine Schlüsselrolle. Die Drohung von Donald Trump, Kupferimporte mit Zöllen in Höhe von 50% zu belegen, löste einen Ansturm von US-Importeuren aus, die ihre Bestände sicherten und damit den Preisanstieg verstärkten.
Agricultural commodities: Für den Agrarsektor war 2025 ein schwieriges Jahr, das die meisten Rohstoffe im Minus beendeten. Dieser allgemeine Trend geht auf das Konto des größeren Weltangebots und einer oftmals nur schleppenden Nachfrage. Die Preise für Weizen (-8% im Jahr 2025) und Mais (-4%) sanken in Chicago aufgrund der unverändert hohen Produktion und weltweiten Vorräte. Erfreulicher war die Entwicklung bei Soja (+3,60%), das von einer diplomatischen Wiederannäherung zwischen Peking und Washington profitierte, da Soja aus den USA nun wieder nach China eingeführt wird.
Macroeconomics
Market sentiment: Although the tariffs imposed by Donald Trump in the spring gave rise to fears of the worst for global growth, 2025 still ended on a positive note. The United States continues to enjoy solid growth, driven primarily by AI. Europe is holding its own quite well, and China is likely to achieve its growth target of 5%. While trade volume with the US has declined significantly, exports to the rest of the world have supported the economy. The macroeconomic environment continues to benefit from the monetary authorities’ loose monetary policy. According to Bank of America, the 100 largest central banks made a total of 157 interest rate moves last year. The US Federal Reserve cut its key interest rates three times towards the end of the year, while the ECB cut them four times in the first half of the year. In contrast, the Bank of Japan is pursuing a contrary course. It raised interest rates twice in 2025 in order to normalize its monetary policy. Bonds benefited from the central banks’ interest rate cuts, as their prices rise when interest rates fall. The Morningstar benchmark index, which tracks government and investment-grade bonds, recorded a gain of 7.3%, its best year since 2020. It was a lively year for cryptocurrencies. Buoyed by the crypto-friendly US government, Bitcoin surpassed the USD 125,000 mark in early October before retreating in the final quarter to end the year down around 7%.
Outlook
More coming soon…